
Seit 2004 bietet die Klinik für Rehabilitationsmedizin zur Behandlung schwerstbetroffener Patienten die mobile fachübergreifende Frührehabilitation (OPS 8-559) an. Dieses Angebot wird seit 2008 durch die mobile geriatrische frührehabilitative Komplexbehandlung (OPS 8-550) ergänzt. Hierbei werden Patienten aller Fachbereiche, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Gesamtsituation sowohl einer intensiven akut-medizinischen Versorgung als auch einer frühest möglichen umfassenden Rehabilitation bedürfen, therapiert.
Ein speziell hierfür eingerichtetes „Frühreha-Team“, bestehend aus Fachärzten der Klinik für Rehabilitationsmedizin sowie Therapeuten der Fachbereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Physikalische Therapie, Logopädie, Schlucktherapie/ Therapie des Facio-Oralen Traktes (F.O.T.T.) arbeitet in enger Kooperation mit den anfordernden Stationen. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert die Behandlung des einzelnen Patienten mit dem Ziel einer möglichst schnellen Verbesserung der Selbständigkeit und Mobilität sowie einer damit verbundenen Verlegungsfähigkeit in externe Rehabilitationskliniken.
Für die Frührehabilitation in Frage kommende Patienten (siehe Aufnahmekriterien) können jederzeit über die betreuenden StationsärztInnen der MHH angemeldet werden. Den Therapien vorausgeschaltet ist eine ausführliche Aufnahmeuntersuchung des Patienten durch Fachärzte und Therapeuten unserer Klinik. Hierbei erfolgt eine Beurteilung der aktuellen Patientensituation, sowie eine individuelle Therapieplanung nach ICF-Kriterien (International Classification of Functioning, disability and health). Im Behandlungsverlauf gewährleisten regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Teambesprechungen ein stets auf die aktuelle Situation des einzelnen Patienten abgestimmtes komplexes Behandlungsprogramm.
Aufnahmekriterien für die mobile fachübergreifende Frührehabilitation:
Die Aufnahmekriterien für die mobile geriatrische frührehabilitative Komplextherapie entsprechen o.g. Kriterien mit folgenden Besonderheiten: