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Forschungsbericht 2011

 

Forschungsprofil

 

Im Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie werden zur Detektion zerebraler Pathologien neueste Bildgebungsverfahren eingesetzt, evaluiert und optimiert. Von besonderer Bedeutung sind dabei spektroskopische Verfahren zur Erfassung metabolischer Veränderungen. Von der DFG gefördert wurden zur Einführung eines 1HSpektroskopie-Verfahrens, dass den Metabolismus des gesamten Hirnparenchyms misst, Kooperationen mit Prof. A. Maudsley (University of Miami) und Prof. P. Barker (Johns Hopkins University, Baltimore) aufgebaut. Die Implementierung der komplexen Auswertesoftware MIDAS erfolgte interaktiv mit Wissenschaftlern der Johns Hopkins-Universität. Neben einer Arbeitsgruppe in London ist damit die Neuroradiologie der MHH (Koordinatorin: Frau PD Ding) die einzige Institution in Europa, die diese spektroskopischen Untersuchungen durchführen kann.
Zudem werden im Institut für Neuroradiologie quantitative MR-Methoden entwickelt und evaluiert, die physikalische Messparameter unter standardisierten Bedingungen erfassen und damit eine exaktere Beurteilung insbesondere bei Verlaufsuntersuchungen ermöglichen. Unter anderem gelingt es, bei Kindern mit angeborenen Stoffwechselstörungen früher geringe Abweichungen von einer normalen Hirnentwicklung zu messen und damit z. B. die Indikation für eine Knochenmarktransplantation zu stellen.

Forschungsbericht als PDF (291 k)

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