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Forschungsprofil

Die Abteilung Pneumologie hat vier wesentliche Forschungsschwerpunkte:

  • Infektiologie der Lunge
  • Allergische Erkrankungen der Lunge (Asthma bronchiale)
  • Kardiopulmonale Interaktionen (Pulmonale Hypertonie)
  • Lungentransplantation

 

Mit der Berufung von Prof. Welte ist die Infektiologie zu einem wesentlichen Schwerpunkt der Abteilung Pneumologie geworden. Neben dem Kompetenznetzwerk liegen die Schwerpunkte in der Grundlagenforschung in der Einwanderung und Aktivierung von Entzündungszellen in das pulmonale Kompartiment und der Aktivierung proteolytischer Enzyme im Rahmen von Infektionen (DFG Projekt Welte, Neuantrag Welte im SFB 587). Ein Pneumokokkeninfektionsmodell in der Maus ist aufgebaut, ein Hämophilusmodell geplant und ein Mykobakterienmodell in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrobiologie (Dr. F. Bange) in Entwicklung.

 

Die Pathophysiologie allergischer Erkrankungen ist Schwerpunkt der Kooperation zwischen der MHH und dem Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin (ITEM, Prof. Hohlfeld gemeinsamer Mitarbeiter beider Abteilungen). Das ITEM besitzt dabei elaborierte Methoden (Pollenraum, selektive segmentale Provokation), um klinische Forschung der Phasen I und II durchzuführen. Die technischen Geräte im Bereich der Grundlagenforschung ergänzen sich in beiden Bereichen, somit werden gemeinsame Projekte im SFB 587 möglich.

 

Der Bereich pulmonale Hypertonie wird durch Prof. Höper federführend bestritten. Neben der Durchführung multizentrischer klinischer Studien, ist durch Dr. H. Golpon jetzt auch ein grundlagenorientierter Aspekt in diese Arbeitsgruppe gekommen. Projekte bei mehreren nationalen Projektträgern wurde eingereicht.

 

Das Lungentransplantationsprogramm wird in enger Zusammenarbeit für Herz- und Thoraxchirurgie und der Abteilung Pneumologie durchgeführt. Die MHH ist mit über 90 Transplantationen im Jahr und der Betreuung von mehr als 400 Patienten nach Transplantation das z.Zt. grösste Zentrum weltweit. Neben einer Reihe von klinischen Projekten konnte in der klinischen Forschergruppe Lungentransplantation auch Grundlagenarbeit gebündelt werden. Zukünftig wird an einer engeren Verknüpfung mit dem Bereich Infektion gearbeitet.

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