Die Online-Publikation veröffentlicht in
kurzer Form Ergebnisse statistischer Analysen mit
thematischem Bezug zu den Förderprogrammen der Deutschen
Forschungsgemeinschaft.
In welcher Häufigkeit treten Frauen mit
Förderanträgen an die DFG heran, und wie sind dabei ihre
Erfolgschancen? Zeigen Frauen und Männer
unterschiedliche Formen der wissenschaftlichen
Karriereplanung, und ergeben sich Abweichungen in der
Einschätzung der Karrierechancen? Wie ist es um die
Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftlern am Begutachtungsprozess der DFG
bestellt? Diese und weitere Fragen untersucht eine
Studie, die im Auftrag der DFG an der Universität
Konstanz durchgeführt wurde. Dieser Infobrief stellt
einige ausgewählte Befunde vor.
Im Fokus der hier vorgestellten Analyse steht die
Frage nach dem Umfang, in dem Juniorprofessoren bei der
DFG als Antragsteller in Erscheinung treten. In die
Betrachtung einbezogen wird dabei auch die Frage, ob und
in welchem Umfang sich ihre Erfolgsquote fachspezifisch
von der anderer Antragsteller unterscheidet. Einleitend
werden Analysen vorgestellt, die auf bisher nicht
veröffentlichten Ausschreibungs- und Bewerbungsdaten der
BMBF-Vorgriffförderung von Juniorprofessuren
basieren.
Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des
Publikations- und Rezeptionsverhaltens von
DFG-geförderten Wissenschaftlern unter besonderer
Berücksichtigung von Open
Access.
Im Rahmen einer groß angelegten Studie befragte ein
Forscherteam unter der Leitung von Jürgen Enders,
Universität Twente, mehr als 1.400 ehemalige
Stipendiaten der DFG über ihre Erfahrungen, die diese
während ihrer Stipendienzeit sammelten, vor allem aber
über ihre weitere berufliche Entwicklung. Der hier
vorgelegte Infobrief stellt einige zentrale Befunde
vor.
Untersucht wird die Frage, in welchem Umfang
ehemalige Forschungsstipendiaten später in anderen
Programmen der DFG als Antragsteller zurückkehren.
Dargestellt werden Entwicklungen über die Zeit
(Kohortenvergleich), Unterschiede nach
Wissenschaftsbereichen sowie Unterschiede nach Ländern,
in denen Nachwuchswissenschaftler im Rahmen ihres
Stipendiums forschend
tätig waren.