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Dysplasiezentrum

   

Anschrift:

Medizinische Hochschule Hannover  

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dysplasiezentrum

Carl-Neuberg-Str. 1

D-30625 Hannover

  

 

 

  

  Das Ärzteteam

 

Koordinator: Dr. P. Soergel (Zertifikat Dysplasiesprechstunde)

Prof. Dr. P. Hillemanns (Zertifikat Dysplasiesprechstunde)

Fr. Prof. Dr. T.-W. Park-Simon

Fr. V. Müller, geb. Lange, Assistenzärztin

Dr. M. Jentschke, Assistenzarzt 

 

 

  Anmeldung / Terminplanung: 

Telefon

 

Sprechstunde Dres. Soergel / Müller 

Ort: Gebäude K11 - Ebene 01 -

Nähe Gynäkologische Onkologie 

 

0511/532-9544

0511/532-9545

Fax:    

0511/532-6039

D I E   D Y S P L A S I E S P R E C H S T U N D E


 Unsere Dysplasiesprechstunde wendet sich an Frauen mit Erkrankungen an Gebärmutterhals (Portio), Scheide (Vagina) und äußerem Geschlechtsorgan (Vulva). Hierbei  kann  es sich z. B. um Krebsvorstufen (Dysplasien, CIN, VaIN, VIN), Feigwarzen (Kondylome) oder um chronisch-entzündliche Veränderungen (Lichen sclerosus, Lichen ruber, Vulvodynie) handeln.

 Im Rahmen der Krebsfrüherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt wird der Verdacht auf Dysplasien (Krebsvorstufen) am Gebärmutterhals oder äußeren Genitale gestellt. Wenn Ihr Frauenarzt Sie zu uns überweist, findet eine Kolposkopie (Lupenuntersuchung) der oben genannten Organe statt. Die Kolposkopie ist ein integrativer Bestandteil der Beurteilung von Dysplasien und Basis für die Festlegung der weiteren Behandlung.

 Diese lupenoptische Betrachtung erfolgt mit 7,5 bis 30-facher Vergrößerung nach Auftragung von Essig- und Jodlösung und kann auffällige Areale am äußeren Genitale lokalisieren. Von diesen auffälligen Arealen wird gezielt eine Gewebeprobe entnommen, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Gewebeproben am Gebärmutterhals sind nicht schmerzhaft, am äußeren Geschlechtsorgan setzen wir vorher eine Betäubung.

 Bei leichten und mittleren Veränderungen kann unter Umständen abgewartet werden, bis eine Spontanheilung eintritt. Falls eine Krebsvorstufe festgestellt wird, kann auch eine Therapie notwendig werden. Hier stehen uns moderne Verfahren zur Verfügung, um möglichst gewebeschonend zu behandeln, z. B. eine Verödung des erkrankten Gewebes mit dem Laser (CO2-Laser) oder eine Ausschneidung mit einer Elektroschlinge (Schlingenkonisation, sogen. LEEP).

Beide können in Vollnarkose oder in lokaler Betäubung durchgeführt werden. Es handelt sich dabei in der Regel um ambulante Eingriffe.

 Desweiteren werden bei uns neue Ansätze in Diagnostik und Therapie von genitalen Dysplasien in Studien geprüft. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie sich hierüber informieren wollen.

 In der Regel ist zur Kontrolle von leichtgradigen Veränderungen, aber auch nach einer Behandlung von Zellveränderungen am Genitale zunächst eine engmaschige Nachsorge sinnvoll. Wir sind gerne bereit, in Absprache mit Ihrem Frauenarzt diese Nachsorgeuntersuchung zu übernehmen.  

 Ein weiterer Schwerpunkt der Sprechstunde widmet sich den Erkrankungen der Scheide und Vulva wie chronische Pilzinfektionen, chronischer Juckreiz, Dystrophien (Lichen sclerosus), aber auch Condylomata acuminata (Feigwarzen).

 

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

A K T U E L L E S

 

 

Schneller als das Virus!

Informationen zur IMPFUNG gegen Gebährmutter-halskrebs

 



 


Läßt sich das Zervix-karzinom verhindern? Aktueller Stand der HPV-Imfung  

MHH-Frauenklinik erhält 240.000 Euro für Krebsforschung

Förderung der Jöster Stiftung ermöglicht deutschlandweite Verbundstudie - Gegenstand der Studie: Ursachen des Gebärmutterhalskrebses  [mehr]

 



Expertensprechstunde HPV und Gebärmutterhalskrebs
bei der Deutschen Krebsgesellschaft 
mit Prof. Hillemanns - 
Hintergründe zum Thema Früherkennung bei Gebärmutterhalskrebs 

 

  Video der Sprechstunde  

 

  PDF-Download 

 

  Nachbericht Sprechstunde

 Pathologie / Zytologie

 Labor

Dr. M. Soudah

Prof. Dr. Kreipe

 

Dr. T. Dörk-Bousset, Molekulargenetik

Prof. Dr. R. Hass, Molekularpathologie

Fr. Kiene-Stengel, MTA

 

 

Links

Informationen und Aufklärung über Gebährmutterhalskrebs und HPV 
     




Relevante Leitlinien der AWMF

  Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms 

 

  Prävention, Diagnostik und Therapie der HPV-Infektion und präinvasiver Läsionen des weiblichen Genitale

 

 

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     Letzte Änderung: Webmaster 27.03.2012