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Wirkung einer hochdosierten Gabe eines Angiogenese-Hemmers an humanem Tumorgewebe in einem ex-vivo Lungenmodell

 

 

 

Titel der Arbeit

Untersuchung der Wirkung einer hochdosierten Gabe eines Angiogenese-Hemmers an humanem Tumorgewebe in einem ex-vivo-Lungenmodell

Ziel der Arbeit

Erzielen von ersten Daten über die Veränderung von Gen-Expressionsprofilen nach Gabe eines Angiogenesehemmers in humanem Tumorgewebe (NSCLC)

Art der Arbeit

experimentell

 

Hintergrund

Durch diesen Versuch könnten die ersten Daten zur Wirkung eines Angiogenese-Hemmers (monoklonaler Antikörper gegen VEGF) an humanem Tumorgewebe erhoben werden. Die Wirkung des Angiogenese-Hemmers wird über vergleichende (prä- und posttherapeutische) histologische Untersuchungen (micro vessel density) und Genexpressionsprofile (ABI - fluid chart system) dargestellt. Durch Punktionen des Tumorgewebes in definierten Zeitabständen können Veränderungen der Tumorzellen im Verlauf dokumentiert werden.

 

Durch die histologische Untersuchung von gesundem Lungengewebe können Erkenntnisse zu Nebenwirkungen des Medikamentes gewonnen werden. Auch hier wäre eine sequentielle Beobachtung möglich.

 

Durch die serologische Messung der CK-18-Abbauprodukte M65 und M30 könnte nachgewiesen werden, ob die antitumoröse Wirkung über einer Apoptose (programmierter Zelltod) oder Zelltod durch Nekrose zustande kommt. Serologische Marker für den therapieinduzierten Zelltod versprechen eine wertvolle Hilfe in der Überwachung von Tumortherapien zu werden bzw. ein Ansprechen auf eine bestimmte Therapie frühzeitig anzeigen zu können. Im Rahmen der konventionellen Studien zu dieser Frage kommt es zum Zusammenwirken verschiedenster Einflussfaktoren, so dass die Interpretation der Ergebnisse sehr komplex ist.

Beginn

Januar 2012

 

Voraussichtliche Dauer

10 bis 12 Monate

 

Voraussetzungen Doktorand

  • Interesse an experimenteller Arbeit sowohl im OP als auch im Labor (Pathologie)
  • Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten

Wir bieten

  • Anspruchsvolle, hoch innovative, gut strukturierte Dissertationsmöglichkeit
  • Gute Voraussetzungen für experimentelle Folgeprojekte

Kontakt/Bewerbung

Kontaktaufnahme über das Sekretariat der Thoraxchirurgie, Frau Tina Peschel, Tel.: 0511 532 3455 

 

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