
Wir betreuen Sie gern bezüglich der biometrischen Aspekte der Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von Experimenten, bei denen aufgrund von biologischer oder experimenteller Variabilität der Zufall eine Rolle spielt. Einer unserer Schwerpunkte ist die Beratung bei beobachtenden und experimentellen (randomisierten) klinischen Studien.
Eigentlich immer, aber besonders wenn Sie eine klinische Studie planen, lohnt sich der frühe Besuch in der Biometrie, da die Abschätzung der Fallzahl (die u. a. vom Endpunkt der Studie und dem gewählten Versuchsdesign abhängt) die Basis für alle weiterführenden Überlegungen zur Machbarkeit und Durchführung der Studie ist.
Die sorgfältige Diskussion der Fallzahl bei experimentellen Studien ist ein ethisches Gebot. Aber auch bei beobachtenden Studien lohnt sich die Überlegung, wie viel dokumentiert werden muss, um eine Aussage mit einer bestimmten Genauigkeit treffen zu können, da unnötiger Aufwand vermieden werden sollte.
Die Anforderungen der Hochschule sind vielfältig und wir bemühen uns stets darum, auch auf unserer Seite die inhaltliche Expertise aufzubauen, damit wir Sie unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen Ihres Fachs adäquat beraten können.
Deshalb unterstützen wir die Schwerpunktbildung. Wenn Sie also eine größere Fragestellung oder ein allgemein größeres wissenschaftliches Projekt durch mehrere Doktorarbeiten oder Teilprojekte im Verbund bearbeiten wollen, würden wir uns freuen, Sie auf diesem Weg konsistent zu begleiten. Für die Beratung zu klinischen Studien und zu Projekten, die über mehrere Teilprojekte durchgeführt werden sollen, wenden Sie sich bitte wegen eines Termins per Mail direkt an den Institutsleiter Prof. Armin Koch. Wir werden uns dann zügig um einen Termin für ein erstes Beratungsgespräch in größerer Runde bemühen. Für kleinere kurze Anfragen zu Teilaspekten einer wissenschaftlichen Arbeit oder Einzelfragestellungen, die nicht in einen größeren Kontext eingeordnet werden sollen, melden Sie sich bitte über den Web-Clienten an. Wir setzen uns dann mit Ihnen wegen eines Termins für eine Einzelberatung in Verbindung.
Aufgrund der großen Anzahl von Beratungsanfragen muss die vollständige Auswertung von Datensätzen den Kooperationsprojekten vorbehalten bleiben. Die Durchführung von statistischen Auswertungen im Rahmen der Beratung ist höchstens im begründeten Einzelfall für wenige zentrale Auswertungen möglich. Wir empfehlen, die Daten zunächst mit dem Statistikpaket SPSS deskriptiv aufzuarbeiten. Neu eingegangene Beratungsanfragen werden im Institut für Biometrie zunächst jeweils zu Wochenbeginn institutsintern besprochen und danach bekommen Sie in der laufenden Woche einen Terminvorschlag für eine Beratung.
Wenn Sie Auswertungen mit dem Programm SPSS vornehmen möchten, stehen Ihnen hierzu die PC-Arbeitsplätze im CIP-Pool des Peter L. Reichertz-Instituts für Medizinische Informatik der MHH (Gebäude I6, Ebene H0, Raum 3010) zur Verfügung. Hier ist auf insgesamt 6 Computern die jeweils neueste Version von SPSS verfügbar. Weitere Computer mit SPSS finden Sie in der MHH-Bibliothek.
SPSS-Kurse werden von den Mitarbeitern des Instituts angeboten. Entsprechende Infos finden Sie in der Rubrik „Lehre“.