Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Ihre Behandlung

Sie werden von Ärztinnen und Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover behandelt unter Verantwortung und Leitung des Direktors der jeweiligen Klinik und der Oberärzte.  

 

Stationsärztin/Stationsarzt

 

Der Stationsarzt ist für Ihre ärztliche Betreuung unmittelbar verantwortlich. Er versieht seinen Dienst in Übereinstimmung mit dem zuständigen Abteilungsdirektor oder dessen Oberarzt. Gegebenenfalls werden Ärzte anderer Fachrichtungen zu Ihrer Behandlung hinzugezogen. Vor Beginn der Therapie führt der Arzt ein Vorgespräch mit Ihnen, die so genannte Anamnese.
Berichten Sie so offen wie möglich über die Entwicklung Ihrer Erkrankung, weisen Sie auf bereits erfolgte Untersuchungen und Behandlungen hin und überlassen Sie ihm bereits vorhandene Arztberichte und Röntgenbilder. Dies gilt auch für mitgebrachte Medikamente. In Ihrem eigenen Interesse sollten mitgebrachte Medikamente nicht ohne Rücksprache mit dem Stationsarzt eingenommen werden.

Aufklärungspflicht

 

Der Arzt hat die Pflicht, Sie über Risiken der Behandlung rechtzeitig aufzuklären, wobei Sie jederzeit die Erläuterung unklarer Begriffe oder Methoden verlangen können.

Im Falle einer Operation oder bei ähnlichen Eingriffen muss der Arzt Sie im Vorfeld über die Notwendigkeit, die Risiken, die Art und den Umfang des erforderlichen Eingriffs informieren. Gesetzlich ist festgelegt, dass Sie mit einer solchen Behandlung einverstanden sein und dieses Einverständnis auch schriftlich bekunden müssen. Daher wird über diese Aufklärung ein Protokoll angefertigt, das Sie und der Arzt unterschreiben.
In lebensbedrohlichen Notfällen, die ein rasches Handeln erfordern, kann auf die schriftliche Einwilligung verzichtet werden.

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Schweigepflicht

 

Alle Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover unterliegen der Schweigepflicht. Über Ihre Erkrankung und alles, was Sie uns anvertrauen,
werden wir gegenüber Dritten Stillschweigen bewahren. Auf Ihren Wunsch hin können die behandelnden Ärzte aber von der Schweigepflicht entbunden werden, damit sie den von Ihnen benannten Personen Auskünfte
erteilen können.


Nach den gesetzlichen Bestimmungen besteht ein eingeschränktes Informationsrecht der Krankenkasse, bei der Sie versichert sind. Patientendaten werden nur aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder mit Ihrer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung weitergegeben.

Pflegepersonal

Unser Pflegepersonal wird Sie Ihren Bedürfnissen entsprechend individuell und fachkompetent betreuen. Um den internationalen Qualitatsstandards zu entsprechen, wird unser Pflegepersonal dafür umfassend ausgebildet und nimmt regelmaßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Zusätzlich absolvieren die Auszubildenden der Pflegeberufe ihren praktischen Einsatz auf den Stationen. Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen und Ihren Angehörigen die Pflegekräfte gern als erste Ansprechpartner zur Seite. (-> Webseite der Pflege)

Stationsassistenz

Die Stationsassistentin ist das Bindeglied zwischen Krankenpflege und Verwaltung und kümmert sich um viele Abläufe auf Ihrer Station. Sollten Sie Bescheinigungen über Ihren Klinikaufenthalt für Ihre Krankenkasse, Versicherung oder Ihren Arbeitgeber benötigen, wird Ihnen dies die Stationsassistentin ausstellen.

Der Tagesablauf

 

Der Tag im Krankenhaus beginnt leider sehr früh. Der Grund dafür ist, dass die oft sehr zeitintensiven Untersuchungen sowie die Versorgung und Reinigung der einzelnen Stationen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Möglicherweise müssen Sie sich erst an den etwas anderen Tagesrhythmus gewöhnen. Auch fehlende körperliche Anstrengungen und nächtliches Grübeln über die gesundheitliche Situation können Ihnen den Schlaf rauben.

 

Die Visite findet in der Regel im Verlauf des Vormittags statt. Anschließend werden die ärztlichen Verordnungen wie Verbandwechsel oder ähnliches durchgeführt. In einer Hochschulklinik nehmen an der Visite oft angehende Ärztinnen und Ärzte teil. Der praktische Unterricht am Krankenbett ist für die Studierenden sehr wichtig. Schließlich kommt eine gute und umfassende Ausbildung den Patienten wieder zugute.

 

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