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Computertomographie

Die Computertomographie ist eine Röntgenuntersuchung, die einen detaillierten Blick in das Innere des menschlichen Körpers erlaubt. Durch die Aufnahme eines Volumendatensatzes können untersuchte Körperregionen detailliert aus jeder beliebigen Richtung betrachtet und damit überlagerungsfrei dargestellt werden. Veränderungen sind oft besser zu erkennen als bei der herkömmlichen Röntgenuntersuchung, die nur eine zweidimensionale Darstellung erlaubt.

 

 

Computertomographen in der MHH

Unsere Abteilung betreibt zwei sogenannte Multidektektor-Geräte mit 16 bzw. 64 Detektoren. Pro Sekunde können bis zu 160 Schichten von 0,6 mm Dicke aufgenommen werden, so dass die Untersuchung des gesamten Körperstamm nach ca. 20 Sekunden abgeschlossen ist.

 

 

Untersuchungsspektren

An unseren beiden Geräten findet die Diagnostik des gesamten Körpers statt. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung des Brustkorbs, der Bauchorgane (Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse) und der verschiedenen Gefäßsystemen des Körpers (Lungengefäße, Herzkranzarterien, Nierenarterien, Hauptschlagader, Beckenbeingefäße). Neuere Untersuchungstechniken sind zum Beispiel die Darstellung des Herzens (Koronargefäßdarstellung) sowie die virtuelle Koloskopie (Darmspiegelung). Zusätzlich werden eine Vielzahl CT-gestützter Interventionen zur Gewebegewinnung (Biopsie), Drainagen sowie die Thermoablation von Tumorgeweben durchgeführt.

 

 

Ablauf der Computertomographie

Für die normalerweise nur wenige Minuten andauernde Untersuchung liegt der Patient auf einem beweglichen Untersuchungstisch und steht über eine Gegensprechanlage mit dem untersuchenden Personal in Kontakt. Für den Untersuchungserfolg ist es entscheidend, dass der Patient ruhig und entspannt liegt. Um bewegungsfreie Bilder aufzunehmen, werden Sie aufgefordert, für die Untersuchungszeit die Luft anzuhalten.

Da sich die unterschiedlichen Gewebearten im Körper hinsichtlich ihrer Strahlendurchlässigkeit oft nur gering unterscheiden, wird bei bestimmten Fragestellungen ein jodhaltiges Röntgenkontrastmittel verabreicht. Dadurch werden sowohl Blutgefäße, als auch krankhafte Veränderungen sichtbar gemacht.

Über mögliche Risiken und die Strahlenexposition der Computertomographie können Sie sich unter Patienteninformationen – Strahlenschutz informieren.

 

 

 

Sobald eine Computertomographie für Sie in unserem Hause geplant ist bzw. Sie einen Untersuchungstermin in der Radiologie der MHH bekommen haben, sind hier einige nützliche Informationen zusammengestellt.

 

 

Welche Vorbereitungen muss ich als Patient treffen?

Schwangere dürfen aufgrund der Strahlenbelastung nicht mittels Computertomografie untersucht werden.

Eine besondere Vorbereitung für die CT-Untersuchung ist in der Regel nicht erforderlich.

Für ein bestmögliches Ergebnis sollten Untersuchungen des Bauchraumes am nüchternen Patienten erfolgen. Bei Aufnahmen von Magen, Darm und Beckenraum sollten Sie mindestens 2 Stunden vor der Aufnahme nichts essen und trinken. 

Zudem sind gewisse Blutwerte für die Untersuchung relevant, welche von Ihnen bei Ihrem behandelnden Arzt einzuholen sind.

Der Patient sollte während der Untersuchung so entspannt und ruhig wie möglich liegen und die Atemanweisungen des Personals genau befolgen, da sich viele Organe wähend des Ein- und Ausatmens verschieben. 

Nach der Untersuchung mit Kontrastmittel sollten Sie viel Flüssigkeit zu sich nehmen, damit die jodhaltigen Stoffe schneller ausgeschieden werden können. Sofern nach der Untersuchung Übelkeit, Unwohlsein, Hautausschlag, Schmerzen oder andere Beschwerden auftreten, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. 

Medizinische Hochschule Hannover

Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie 

Carl-Neuberg Str. 1 

30625 Hannover