
Neurologie, neurologische Intensivmedizin, neurologische Rehabilitation aller Phasen.
Die BDH-Klinik Hessisch Oldendorf ist eine moderne neurologische Fachklinik. die über einen großen Krankenhausteil (mit 113 Krankenhaus-Planbetten und zusätzlich über 140 Rehabilitationsbetten aller Phasen (bis zur medizinisch-beruflichen Rehabilitation) verfügt.
Der Schwerpunkt der Klinik liegt auf der neurologischen Frührehabilitation, aber Studierende können das gesamt Spektrum neurologischer Erkrankungen kennen lernen. Für neurologische Notfälle (Schlaganfall, Krampfanfälle, Bewusstseinsstörungen) stehen eine leistungsfähige Intensivstation mit sechs Beatmungsbetten sowie eine vier Betten umfassende qualifizierte Stroke Unit zur Verfügung. Pro Jahr werden ca. 30.000 Beatmungsstunden in der Klinik erbracht, so dass Studierende einen guten Einstieg in die Intensivmedizin finden können. Für die konkrete Anleitung und Ausbildung stehen Fachärzte für Anästhesie zur Verfügung, die Studierenden gerne alle gängigen intensivmedizinischen Techniken (z.B. endotracheale Intubation, Tracheotomie, Trachealkanülenmanagement, Weaning, Anlage von ZVK) vermitteln. Damit eignet sich das PJ-Tertial auch für diejenigen, die eher zu den Fächern Intensivmedizin/Anästhesie, Notfallmedizin oder Innere Medizin tendieren.
Studierende die keine neurologisch-intensivmedizinische Ausbildung anstreben, können auf einer peripheren Station das gesamte Spektrum der Neurologie kennen lernen, von der Notaufnahme bis hin zur beruflichen Teilhabe der Patienten. Besonderer Wert wird dabei auf die Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team (Pflege, Therapeuten, Ärzte) gelegt. Die führenden Diagnosen an der Klinik sind: zerebrale Ischämie, Schädel-Hirn-Traume, intrakranielle Blutungen, hypotoxischer Hirnschaden, Neoplasien, entzündliche Erkrankungen des ZNS und Polyneuropathien. In der Klinik stehen alle modernen diagnostischen Mittel zur Verfügung. Besondere Erwähnung verdient, dass die Klinik Ausbildungsstätte der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) ist, so dass Grundlagen der Elektroenzephalografie, der Elektromyografie, der Elektroneurografie und der Evozierten Potenziale vermittelt werden können.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit zur Rotation, so dass in alle Bereiche der Neurologie auf Intensiv-, Intermediate Care- und Normalstationen "geschnuppert" werden kann.
Hessisch Oldendorf ist verkehrstechnisch günstig an der Autobahn 2 (Abfahrt Rehren) gelegen, etwa 40 km von Hannover entfernt, so dass Studenten problemlos zu uns finden können.
Lehrbeauftragter:
Prof. Dr. med. Jens D. Rollnik
Leitender Arzt und Ärztlicher Direktor
Tel.: 05152 781-231
Fax: 05152 781-198
Unterkunft: in der Nähe der Klinik können Studierende auf Wunsch kostenfrei in einem klinikeigenen Gebäude untergebracht werden.
Verpflegung: wird kostenfrei gestellt.
Dienstbekleidung: wird kostenfrei gestellt.
Vergütung: 400,-- € pro Monat.
Besonderheiten: 1. Promotionsmöglichkeit: Prof. Rollnik ist Mitglied des externen Lehrkörpers der MHH, so dass die Möglichkeit zur Promotion besteht. Interessante und überschaubare Promotionsprojekte aus dem Bereich der Neurorehabilitation werden unter engmaschiger Anleitung und Hilfe angeboten.
2. Gewährung eines Studiennachmittags pro Woche.
Fortbildungsangebot: regelmäßiges Fortbildungscurriculum (Mittwoch: 15.00 – 16.30 Uhr) mit Zertifizierung durch die Akademie für ärztliche Fortbildung.