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Prof. Dr. Dr. M. Ptok     Link öffnet in einem neuen Fenster

Dr. K. Lüerßen             Link öffnet in einem neuen Fenster

Dr. C. Schwemmle        Link öffnet in einem neuen Fenster

Dr. C. Bergmann

Dr. M. Jungheim           Link öffnet in einem neuen Fenster

 

 

 

 

Aktuelle Projekte:

 

I. Forschungsprofil der Abteilung:

Während in früheren Generationen die Unfähigkeit zu manueller Tätigkeit den Krankheitsbegriff wesentlich geprägt hat, so gewinnen heutzutage kommunikative Fähigkeiten zunehmend an Bedeutung. So zeigen die Untersuchungen von Ruben, dass der volkswirtschaftliche Verlust durch eine beeinträchtigte Kommunikationsfähigkeit alleine in den USA jährlich in einer Größenordnung von mehr als 100 Mrd. US$ liegt. Es hat sich gezeigt, dass unter Arbeitslosen diejenigen besonders schwer in eine Arbeitsstelle zu vermitteln sind, deren sprachliche Kommunikation eingeschränkt ist. Dabei spielen sowohl Beeinträchtigungen der impressiven (Hören) als auch expressiven (Sprache, Sprechen, Stimme) Kommunikation eine Rolle. Ganz unabhängig davon ist es für die Betroffenen und deren Angehörige ein schwerer Schicksalsschlag, wenn durch Hör-, Sprach-, Sprech- oder Stimmstörungen der Informationsaustausch gravierend beeinträchtigt ist. Insbesondere bei kindlichen Hörstörungen kann eine nicht oder zu spät behandelte Hörstörung zu irreversiblen Schäden führen, die nicht nur die Entwicklung auf sprachlicher, sondern auch auf intellektueller, sozialer und emotionaler Ebene bleibend behindert.

Analoges gilt für Schluckstörungen, die bei zunehmendem Lebensalter an Bedeutung gewinnen und die eine hohe Comorbidität sowie eine hohe Mortalitätsrate aufweisen.

Die Abteilung Phoniatrie und Pädaudiologie der MHH hat mit der Vertretung des medizinischen Fachgebietes, das sich mit Kommunikationsstörungen hochspezialisiert auseinandersetzt, die Verpflichtung, die gravierenden Auswirkungen von Kommunikationsstörungen, ihre Diagnostik und die Möglichkeiten der Intervention hinsichtlich ihrer pathophysiologischen Grundlagen zu untersuchen. Wir stellen uns dieser Verpflichtung mit Forschungsprojekten zum Erkenntnisgewinn zu den die Kommunikationsstörungen induzierenden Mechanismen sowie zur Entwicklung rational begründeter Diagnose- und Therapiekonzepte.

 

II.                Forschungsprojekte

 

Entwicklung eines zirkulären Knochenleitungshörers

gemeinsam mit der TU Ilmenau (Prof. Sattel), Firma Hörgeräte Kind (Dr. Kinkel), Firma PI Ceramics

(ausgezeichnet mit dem Preis im Modul "Basis" des Innovationswettbewerbs zur Förderung der Medizintechnik 2009, Bundesministerium für Bildung und Forschung)

 

 

 

 

 

 

 

OCT-kontrollierte Mikrochirurgie basierend auf fs-Technologie

"Sehendes Skalpell"

 

 

Enge Kooperation mit der Fa. Zeiss, Oberkochen,

Laser Zentrum Hannover

Institut für Quantenoptik der Universität Hannover

 

Projektleiter:                Dr. med. Kathrin Lüerßen

Projekt in Vorbereitung auf ein geplantes Forschungsprojekt, gefördert bis 2008 durch: BMBF

Bisheriges Projektvolumen: ca. 370.000 Euro

 

 

Untersuchung zur klassischen Stimmtherapie versus neuromuskulärer elektrophonatorischer Stimulationstherapie (NMEPS nach Pahn) bei Patienten mit einseitiger Reurrensparese.

Verantwortliche Mitarbeiter M. Ptok, D. Strack

 

 

Indexed in Biographical Reference Books:

M. Ptok, Leading Health Professionals of the World 2010, IBN, Cambridge, GB

 

 

 

 

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