

Bei einem von der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) und dem Hubschrauber Sonder Dienst (HSD) in Hannover veranstalteten Simulator-Training war auch das Team des Rettungshubschraubers Christoph 4 eingeladen und stellte sein Können unter Beweis. Schüler wie Trainer waren mit dem Erfolg äußerst zufrieden.

Unter engen räumlichen Bedingungen in zwei entsprechend ausgerüsteten Rettungstransportfahrzeugen (RTWs) musste dabei auch auf eventuelle Komplikationen durch eingespielte Zwischenfälle bei der Behandlung des Patienten reagiert werden. Für die "lebensechten" Reaktionen der Hightech-Puppe sorgte Trainingsleiter Dr. Gerson Conrad, der per Videokamera und Mikrofon mit der Puppe verbunden war und sowohl die sprachlichen Reaktionen wie die am Monitor ablesbaren Vitalfunktionen steuerte. Während sich jeweils ein Team aus 2 + 2 Rettungsassistenten und Notärzten um den Verletzten kümmerte, wurde die Szene per Videokamera zu den Kollegen nach draußen übertragen und anschließend anhand der Videoaufzeichnung in drei Scores zu Kommunikationsfähigkeit, dem Einsatz des technischen Equipments und dem medizinischen Ablauf gemeinsam ausgewertet. Das anschließende "Debriefing" bildete den eigentlichen Kern des nachhaltigen Lerneffekts, der nach Dr. Conrads Erfahrungen erst später voll zu Buche schlägt: "Es hilft sehr, einmal Rückmeldung zu bekommen."