>> alte MHH-HomepageSitemapImpressumdeutschenglish
MHH Logo
Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0
 
 
 
 
 
 
 

Diplom-Studiengang Biochemie

 

Beschreibung des Studienganges Biochemie in Hannover

 

Der Diplomstudiengang Biochemie in Hannover wird als gemeinsamer Studiengang der Universität Hannover mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) durchgeführt. Ziel des Studiums ist die Erlangung des Grades eines Diplom-Biochemikers. Die Einschreibung und der Beginn des Studiums erfolgen jeweils zum Wintersemester an der Universität Hannover. Zuständiger Fachbereich an der Universität Hannover ist die Naturwissenschaftliche Fakultät.

 

Zahl der Studierenden

Im Wintersemester 1970/71 wurde der Studiengang Biochemie als gemeinsamer Studiengang der drei Hochschulen Hannovers mit der Immatrikulation von zehn Studierenden etabliert. Diese Zahl wurde in der Zwischenzeit schrittweise erhöht und lag am Anfang des Wintersemesters 2005/2006 bei 33 Studierenden.

 

Grundstudium

Grundlage des Studiengangs (siehe Studienplan) ist die Lehre der Biochemie auf der Basis der Chemie, so dass eine umfassende Chemieausbildung in allgemeiner, anorganischer, organischer und physikalischer Chemie sowie Physik zusammen mit den Studierenden der Chemie an der Universität Hannover das Studium vor dem Vordiplom charakterisiert. Damit wird auch ein Wechsel zwischen Chemie- und Biochemiestudium in den ersten vier Semestern erleichtert. Die Fächer Biologie und Biochemie mit Vorlesungen und Praktika treten zu einer gegenüber dem Chemiestudium leicht reduzierten Grundausbildung in Chemie hinzu, so dass eine Diplomvorprüfung mit sechs Einzelprüfungen das Grundstudium nach vier Semestern abschließt. Die starke Orientierung des Grundstudiums an der Chemie hat sich bewährt.

 

Hauptstudium

Im Hauptstudium fällt dem Fach Biochemie die zentrale Rolle zu. Neben der Physiologischen Chemie und der immer umfangreicher werdenden Strukturbiochemie umfasst es auch die Molekularbiologie mit den gentechnischen Methoden, die Zellbiologie mit den Signaltransduktionswegen und die Immunologie. Die Ausbildung wird vom Zentrum Biochemie an der Medizinischen Hochschule koordiniert und zum größten Teil auch durchgeführt.

Gegenwärtig sind das ´Organisch-chemische Praktikum IIa´, ein zweiteiliges ´Biochemisches Praktikum für Fortgeschrittene´ mit einem angegliederten ´Ultrazentrifugationskurs´, ein ´Isotopenkurs´, ein ´Mikrobiologisches Praktikum´ (TiHo) und ein Kurs ´Instrumentelle Techniken´ obligatorisch. Ein fakultativ angebotenes Praktikum ´Tierexperimentelle Methoden´ und eine ebenfalls fakultativ zu besuchende Vorlesung ´Gentechnische Sicherheit´ vermitteln den Studierenden die vom Gesetz geforderten Fachkenntnisse für kleine operative Eingriffe an Versuchstieren nach § 9 Tierschutzgesetz und die Qualifikation für Projektleiter nach § 15 der Gentechnischen Sicherheitsverordnung. Diese Zusatzqualifikationen werden von der Bezirksregierung anerkannt.

Der zweite Teil des ´Biochemischen Praktikums für Fortgeschrittene´ besteht aus drei mehrwöchigen Projektversuchen. Ihr Ziel ist es, die Studierenden forschungsaktiven Gruppen direkt zuzuordnen, so dass sie die vielfältigen täglichen Problemstellungen eines Laborbetriebes erleben. Die intensive Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen an den drei Universitäten in Hannover mit den nahe der Medizinischen Hochschule angesiedelten

Forschungslaboratorien des Max-Planck-Instituts für Experimentelle Endokrinologie, des Fraunhofer Instituts für Aerosolforschung und Toxikologie und der IPF Pharmaceuticals GmbH mit ihrer guten apparativen Ausstattung hat positive Auswirkungen auf diesen Ausbildungsteil. Daneben besteht die Möglichkeit, einen dieser Projektversuche an einem ausgewählten Partnerinstitut in Deutschland oder im Ausland durchzuführen. Die Ausbildungsqualität unserer fortgeschrittenen Studierenden wird von den Betreuern dieser Projektversuche sehr geschätzt, insbesondere die bereits zu diesem Zeitpunkt stark ausgeprägte Fähigkeit zu selbständigem Arbeiten.

 

Prüfungsfächer

In der Diplomprüfung müssen sich die Studierenden neben dem Hauptfach Biochemie im 1. Wahlpflichtfach zwischen Organischer Chemie und Biophysikalischer Chemie entscheiden. Diese Alternativen sollten in der Vergangenheit eine Entscheidung zwischen einer mehr präparativ oder einer mehr analytisch orientierten Ausbildung ermöglichen. Da in den letzten Jahren auch in der Biochemie eine apparativ orientierte Technisierung zugenommen hat, haben die meisten Studierenden die Biophysikalische Chemie gewählt. Aktuell ist in etwa eine Gleichverteilung zwischen der Biophysikalischen und der Organischen Chemie zu beobachten.

Beim 2. Wahlpflichtfach ergeben sich für die Studierenden viele Möglichkeiten freier Entscheidung, die es ihnen erlauben, das Studium individuell zu gestalten und somit Akzente zu setzen, ohne sich jedoch zu stark zu spezialisieren. Mehr als die Hälfte der Studierenden wählt zur Zeit ein Fach aus dem Angebot der Medizinischen Hochschule, was dem ursprünglichen Konzept der Ansiedlung des Hauptstudiums am Zentrum Biochemie der MHH

entspricht (siehe Studienplan). Dadurch lassen sich auch Vorlesungen und Praktika zum 2. Wahlpflichtfach von den Studierenden sehr gut mit den anderen Lehrveranstaltungen im Hauptstudium koordinieren.

 

Diplomarbeit, Studiendauer

Den Abschluss des Studiums bildet eine Diplomarbeit, deren Dauer auf ein halbes Jahr beschränkt ist. Momentan schließt das Gros der Studierenden der Biochemie ihr Studium im 11. Semester mit der Abgabe der Diplomarbeit ab.

 

Weitere Informationen im www:

 

 

Bei Rückfragen: Dr. G. Meyer

 

Servicebox

erweiterte Suche

Blut spenden und Leben retten!

Blutspende in der MHH:

Mo., Do., Fr. 7-12 Uhr,

Di., Mi. 12-19 Uhr,

1.Sonntag im Monat 9-13 Uhr...

mehr...
Medizinische
Hochschule
Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Tel.: +49 511 532-0