
MHH bietet dreimonatiges Programm für Studienteilnehmerinnen (kostenlos) und Selbstzahlerinnen / Noch Plätze frei im neuen Kurs
Viele Frauen leiden nach einer Brustkrebs-Operation unter körperlichen Beschwerden, die sich negativ auf die gesamte Lebensqualität auswirken. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) bietet daher betroffenen Frauen ein spezielles Programm mit dem Titel „Bewegen und Entspannen – Impulse für mehr Lebensqualität“ an. Die Ziele: Die Beweglichkeit soll gesteigert, das Körpergefühl verbessert und die innere Ausgeglichenheit gefördert werden. Das nächste Programm startet am 26. Juni 2012.
Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos. Für Teilnehmerinnen, die die Einschlusskriterien für die Studie nicht erfüllen, werden nach Auslaufen Fördergelder durch den Susan G. KOMEN e.V. fortlaufend Selbstzahlerkurse in der Klinik für Rehabilitationsmedizin (Direktor: Prof. Dr. med. Christoph Gutenbrunner) angeboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 120 Euro für 10 Einheiten à zwei Stunden. Die Treffen finden dienstags von 16 bis 18 Uhr (Selbstzahlerinnen) oder 17 bis 19 Uhr (Studienteilnehmerinnen) statt.
Während des dreimonatigen Programms treffen sich die Teilnehmerinnen einmal wöchentlich für zwei Stunden. Das Angebot besteht aus einem physiotherapeutischen Teil mit Entspannungstechniken, einem Informationsteil und einer Gesprächsrunde. Die Teilnehmerinnen werden von einem interdisziplinären Team aus qualifizierten Ärzten, Ärztinnen und Therapeutinnen aus den Fachbereichen Rehabilitationsmedizin, Psychosomatik/Psychotherapie, Frauenheilkunde und Ernährungsberatung betreut. Verschiedene physiotherapeutische Übungen sowie Elemente aus der Muskelentspannung nach Jacobson und aus dem Autogenen Training werden geübt. In Kurzvorträgen werden Themen angesprochen, die viele Frauen nach einer Brustkrebstherapie beschäftigen – zum Beispiel der Umgang mit chronischer Müdigkeit, Ernährung, der Wiedereinstieg in den Beruf und die Teilnahme am sozialen Leben. In der Gesprächsrunde können sich die Teilnehmerinnen in der Gruppe über die Erfahrungen mit der Physiotherapie, über die erhaltenen Informationen sowie eigene Anliegen austauschen. Darüber hinaus kann die Bewältigung krankheitsbezogener Ängste und Sorgen angesprochen werden. Die begleitende wissenschaftliche Studie, geleitet von der Rehabilitationswissenschaftlerin Dr. Monika Schwarze, wird von der Niedersächsischen Krebsgesellschaft e.V. gefördert.
Weitere Informationen und Anmeldung bei: Marie Danz, Klinik für Rehabilitationsmedizin, Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung, Tel. (0511) 532-4200, Danz.Marie-Michelle
mh-hannover.de

Die Medizinische Hochschule Hannover hat sich zur größten Transplantationsklinik in Deutschland entw...