
Niederschwelliges Angebot schafft Voraussetzung für erfolgreiche Strafverfolgung/ Sozialministerium finanziert Projekt / Einladung zur Pressekonferenz
Jede vierte Frau wird Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben Opfer einer häuslichen Gewalttat. Die meisten dieser Übergriffe geschehen im engen sozialen Umfeld, meist durch den Ehe- oder Lebenspartner. Gerade in diesen Fällen besteht für die Betroffenen eine hohe Hemmschwelle, ihre Rechte wahrzunehmen und bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten. Falls sie sich doch zu dem Schritt entscheiden, ist für eine erfolgreiche Strafverfolgung aber eine zeitnahe und gerichtsverwertbare Beweissicherung notwendig. Hier greift ein neues Projekt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH): Am MHH-Institut für Rechtsmedizin startet das Projekt „Netzwerk ProBeweis". Den betroffenen Frauen soll in niedrigschwelligen Opferambulanzen die Möglichkeit gegeben werden, Spuren und Beweise der Gewalttat sichern zu lassen – ohne sofort eine Strafanzeige erstatten zu müssen. Das Niedersächsische Sozialministerium finanziert das Projekt. Mehr über das Projekt erfahren Sie auf einer Pressekonferenz. Wir laden Sie herzlich dazu ein am
Ihre Gesprächspartner sind
Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Michael Klintschar, Telefon (0511) 532-4570, E-Mail klintschar.michael
mh-hannover.de und PD Dr. Anette Debertin, Telefon (0511) 532-4589, E-Mail debertin.anette
mh-hannover.de, beide MHH-Institut für Rechtsmedizin.

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