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Press Releases

26. 11. 2010

MHH bietet innovatives Simulationstraining an


Notfallversorgung von Neugeborenen und Säuglingen: Qualifizierungsprogramm am 29. November einmalig in Deutschland



 

 

Ein Baby mit angeborenem Herzfehler, eine schwere Unfallverletzung, eine starke Blutvergiftung, ein Organversagen oder die dringende Übernahme schwerstkranker Kinder aus umliegenden Kliniken: Notfälle bei Kindern erfordern besondere medizinische Expertise und schnelles Handeln. Um derartige Notfälle geht es in einer Fortbildung der Kinderintensivstation der Klinik für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Gemeinsam mit dem CAPE Center for Advanced Pediatric and Perinatal Education Stanford University - Lucile Packard Children's Hospital (Stanford/Kalifornien), DRK-Landesverband Niedersachsen e.V., der DRF-Luftrettung und der Feuerwehr Hannover organisiert die Station das Simulationstraining.

 

Gastausbilder sind Professor Dr. Lou Halamek vom CAPE aus Kalifornien, sowie Dr. Gerson Conrad von der DRF-Luftrettung, die beide über eine mehr als zehnjährige Simulationstrainingserfahrung verfügen. Bei dem Ausbildungsprogramm dreht sich alles um die Simulation von Notfällen im frühen Kindesalter, einschließlich des frühzeitigen Erkennens, Eingreifens und Transports zwischen zwei Kliniken.

 

Wir laden Medienvertreter ein, an dem Training teilzunehmen

  • am Montag, 29. November 2010,
  • im Simulations- und Trainings-Zentrum des DRK Niedersachsen, Buchholzer Straße 76, 30629 Hannover,
  • beste Uhrzeit für eine Berichterstattung ist zwischen 15 und 16 Uhr.

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich unter wermter.burkhardmh-hannover.de.

 

Die interdisziplinäre Kinderintensivstation der MHH ist mit ihrem breiten pädiatrischem Spektrum und rund 900 Patienten jährlich eine der leistungsstärksten Deutschlands. Die Erfahrungen und Fachkenntnisse der Station fließen ebenso in das Ausbildungsprogramm ein wie die der regionalen und internationalen Kooperationspartner. Bei den Simulations- und Notfalltrainings in Hannover arbeitet die MHH-Kinderintensivstation seit Jahren mit Experten für pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin aus den USA, Kanada, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz, Italien und Australien zusammen. In diesen Länden gibt es teilweise bereits seit den neunziger Jahren Simulationstraining bei Kindernotfällen. Das Besondere: Das Training baut auf Erfahrungen der Kinderintensivmedizin und der klassischen Trainingskurse wie PBLS Paediatric Basic Life Support, EPLS European Paediatric Life Support und NLS Newborn Life Support auf. Hierzulande ist diese Art von Ausbildung noch wenig verbreitet.

 

Da die MHH-Kinderintensivstation 67 über ein einzigartiges regionales Kinderintensivnetzwerk (PIN) mit 30 Kinderkliniken verfügt, ist es für eine synchronisierte Notfallversorgung wichtig, die Zusammenarbeit zwischen den Kinderkliniken des PIN , den Rettungsdiensten und der MHH in der Ausbildung darzustellen. Daher wurden die DRF-Luftrettung mit ihrer langjährigen Erfahrung im Simulationstraining und das DRK Niedersachsen mit dem Simulations- und Trainingszentrum sowie die Berufsfeuerwehr Hannover eingebunden. „Vor diesem Hintergrund bieten unsere Kurse einen für Deutschland einmaligen Qualifizierungsstandard", sagt Dr. Burkhard Wermter, medizinischer Leiter des Projekts. Neben der hohen Ausbilderqualifizierung tragen auch die hochtechnologischen Simulationspuppen und die realistische Umgebung im Trainingszentrum zu einer großen Wirklichkeitsnähe bei, damit sich die Kursteilnehmer wie in einer wirklichen Notfallsituation fühlen und agieren.

– zum Beispiel zwischen Klinik, Rettungsdienst und Intensivstation.

Das Qualifizierungsprogramm richtet sich vor allem an Ärzte, Pflege- und Rettungsdienstpersonal. Die Fachleute simulieren Notfälle vor allem im Bereich der Erstversorgung von Neugeborenen- und Säuglingen, denn frühzeitiges, qualifiziertes Eingreifen können lebenslange Beeinträchtigungen vermeiden bzw. im Schweregrad vermindern. Neben der medizinischen Behandlung geht es bei dem Training auch um Funktions- und Kommunikationsabläufe im Team und zwischen den einzelnen Teams

 

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Dr. Burkhard Wermter und Dr. Michael Sasse, Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin, Telefon (0511) 532-6751 oder 532-3220 (Pforte Kinderklinik).

 

 







V. i. S. d. P.: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der MHH

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