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Press Releases

20. 10. 2010

Schmerz lass nach! Therapieoptionen bei schweren chronischen und neuropathischen Schmerzen


Patientenforum am 27. Oktober im Mercure Hotel / Veranstaltung der Deutschen Schmerzliga mit MHH-Neurochirurg Professor Dr. Joachim Krauss



Schmerz ist überlebenswichtig, wenn er warnt und schützt. Verselbständigt sich der Schmerz jedoch und dauert über lange Zeit an, kann er sich zu einer eigenständigen Erkrankung entwickeln, dem chronischen Schmerz. Unbehandelte chronische Schmerzen haben schwere Folgen für die Lebensqualität der Patienten und verursachen zudem enorme Kosten für das Gesundheitssystem: in Deutschland belaufen sich die reinen Behandlungskosten für chronische Rücken- und Beinschmerzen auf über zehn Milliarden Euro pro Jahr. Die Deutsche Schmerzliga veranstaltet am Mittwoch, 27. Oktober 2010, ein Patientenforum unter dem Motto „Schmerz lass nach! Therapieoptionen bei schweren chronischen und neuropathischen Schmerzen". Über konservative Therapieverfahren und was wirklich hilft, spricht der Allgemeinmediziner und Schmerztherapeut Dr. Edzard Schröter aus Hannover. Professor Dr. Joachim Krauss, Direktor der Klinik für Neurochirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), klärt auf über das Thema „Neuromodulation bei chronischen Schmerzen" und berichtet über bewährte und neue Entwicklungen. Zusätzlich informiert die Deutsche Schmerzliga über ihre Arbeit als Patientenorganisation. Die Veranstaltung ist kostenlos.

 

Wir laden alle Interessierten ein, das Patientenforum zu besuchen am

 

  • Mittwoch, 27. Oktober 2010
  • von 18 bis 20 Uhr
  • Mercure Hotel Hannover, Willy-Brandt-Allee 3, 30169 Hannover.

Die Neuromodulation ist ein seit den achtziger Jahren etabliertes Verfahren zur Behandlung schwerer chronischer Schmerzen, entweder durch elektrische Impulse, die so genannte Neurostimulation, oder durch Medikamente. Bei der Neurostimulation wird ein Stimulationsgerät unter der Haut platziert und sendet über eine dünne Elektrode, die in der Nähe des Rückenmarks implantiert wird, schwache elektrische Impulse an die Rückenmarksnerven. Diese Signale „maskieren" die Schmerzsignale im Gehirn, so dass der Patient stattdessen nur ein leichtes, angenehmes Kribbeln spürt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei Claudia Federwisch, Administratorin und Referentin des Direktors Prof. Dr. med. J.K. Krauss, Klinik für Neurochirurgie, Telefon (0511) 532-5947, E-Mail: Federwisch.Claudiamh-hannover.de

 

 







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