
Dritte Veranstaltung in der Vortragsreihe „Große Künstler und ihre Erkrankungen" am 21. Oktober in der MHH
Seit Januar 2010 treffen sich Kunstfreunde dreimal im Jahr in der Medizinischen Hochschule Hannover, um mehr über die Werke, das Leben und die Erkrankungen großer Künstler zu erfahren. Reges Interesse besteht daran, wie die Künstler mit ihren Erkrankungen umgegangen sind und wie sie ihr Leiden bewältigt haben. Das Kunstforum und die Patientenuniversität der MHH wollen mit dieser Veranstaltungsreihe eine Brücke zwischen Kunst und Medizin bauen.
Nach den Vorträgen über einen Maler und einen Musiker, geht es diesmal um den russischen Dichter, Schriftsteller und Arzt Anton Tschechow (1860 - 1904). Er erkrankte bereits mit 24 Jahren an Tuberkulose und verstarb nach zwanzigjährigem Kampf an seinem Leiden während einer Kur in Badenweiler.
Wir laden Medienvertreter und alle Interessierten ein, die Veranstaltung zu besuchen am
Sein Werk, sein Arztsein und seine Erkrankung werden aus der Perspektive der historischen Literaturwissenschaft, dem heutigen Wissen um die Erkrankung und aus der Perspektive der Medizinhistorie betrachtet. Neben einem biographischen Abriss wird auf Tschechows Vorstellungen vom menschlichen Zusammenleben, von seiner Profession und der Rolle der Literatur eingegangen. Seine Gartenleidenschaft ist essentieller Ausdruck einer trotz Krankheit lebensbejahenden Haltung, die Medizin, Dichtkunst und Hortikultur glücklich miteinander verband.
Der Eintritt von 9,99 Euro wird an der Abendkasse erhoben.
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.mh-hannover.de/homepages/Info/Flyer-Tschechow-20101005.pdf oder bei Bärbel Sturm, Telefon (0511)-532 4444 Sturm.Baerbel
mh-hannover.de.

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