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Press Releases

09. 03. 2010

Wulff: „MHH leistet Spitzenmedizin und ist Aushängeschild für Niedersachsen"


Niedersächsisches Kabinett tagt in der MHH / Hochschule profitiert vom Konjunkturpaket II



Besuch bei der Baugrube: Das MHH-Präsidium führt die Landesregierung auch zur Baustelle des Pädiatrischen Forschungszentrums.

Die Niedersächsische Landesregierung hat heute erstmals in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) getagt. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff zog eine Erfolgsbilanz des größten Niedersächsischen Unternehmens in der Gesundheitsbranche.

 

„Die MHH steht für Spitzenmedizin aus Hannover und ist eine Erfolgsgeschichte“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff. „Mit ihrer Wertschöpfung von rund 360 Millionen Euro ist sie Niedersachsens größtes Unternehmen im Gesundheitssektor. Sie ist ein internationales Aushängeschild für den Standort und das Land.“

 

Vom Konjunkturpaket II profitiere die MHH mit dem neuen Pädiatrischen Forschungszentrum (PFZ) für rund 18,5 Millionen Euro und rund 11,5 Millionen Euro für die technisch-energetische und die Stations- und Laborsanierung, so Wulff. Als Teil einer Masterplanung für die weitere bauliche Entwicklung der Hochschulklinik seien der Abriss und Neubau der Notfallaufnahme für rund 65 Millionen Euro und der Neubau für Diagnostiklabore und Transfusionsmedizin für rund 25 Millionen Euro vorgesehen.

 

Die Hochschulklinik habe für Hochbauprojekte zwischen 2004 und Ende 2009 knapp 134 Millionen Euro Landesmittel erhalten. „Diese Dimensionen machen die große Bedeutung der MHH für das Land deutlich“, so Wulff.

 

„Mit mehr als 8.000 Beschäftigten ist die MHH einer der größten Arbeitgeber in Niedersachsen. Rund 81 Millionen Euro verausgabte Drittmittel im Jahr 2009 sind auch ein Jobmotor für die Gesundheitsforschung. Allein dadurch wurden 700 Stellen geschaffen oder gesichert“, sagte Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann. Die MHH habe sich in ihrer erst 45-jährigen Geschichte bereits international einen Namen gemacht. „Als deutschlandweit einziges Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum für Organtransplantation hat sie ihre führende Stellung in Europa und darüber hinaus ausbauen können“, so Stratmann. Bereits in der ersten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern im Jahr 2006 konnte die MHH mit dem Exzellenzcluster REBIRTH zur regenerativen Medizin und dem Konzept der Graduiertenschule „Hannover Biomedical Research School“ überzeugen.

 

Mit dem Niedersächsischen Zentrum für Biomedizintechnik, das die Hochschule mit weiteren Partnern wie der Leibniz Universität Hannover und der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover gegründet hat, werden zukunftsträchtige Therapieansätze wie etwa Cochlear-Implantate und mitwachsende Herzklappen weiterentwickelt.

 

Die MHH beschränke sich nicht auf die medizinische Grundlagenforschung, sie sei sehr stark auf die Patienten ausgerichtet. Über 54.000 stationäre Fälle und fast 308.000 ambulante Behandlungen allein im vergangenen Jahr verdeutlichen die Bedeutung in der regionalen und überregionalen Krankenversorgung, so Präsident Dieter Bitter-Suermann.    







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