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Röntgenstrahlen durchdringen den Körper und erstellen eine Art "Schattenbild" des Körperinneren. Da es dabei zwangsläufig zu Überlagerungen kommt, werden die Untersuchungen oft in zwei oder mehr verschiedenen Projektionen (Richtungen) durchgeführt. Für den Thorax z.B. Rücken - Brust Strahlengang (p.a.) und seitlich oder für die Hand in verschiedenen Fingerstellungen.
Abdomen
Röntgenaufnahme der Bauchorgane
z.B. Tumorausschluß,...
Fremdkörpersuche
Nasennebenhöhlen
z.B. bei Sinusitis
Skelettdiagnosik
Aufnahmen sämtlicher Skelettabschnitte
Achsenaufnahmen der Beine im Stehen
z.B. bei Knochenbrüchen, Arthrose, Fehlstellungen, Dysplasien...
Thoraxdiagnostik
- Lunge, Herz, Mediastinum
zur Beurteilung entzündlicher Veränderunen der Lunge, von Tumoren im Bereich des Brustkorbs bzw. der Lunge und der Herz-Kreislauf-Situation.
Im Unterschied zur normalen Röntgenuntersuchung wird bei der Durchleuchtung niedrigdosierte Röntgenstrahlung eingesetzt. Während der Untersuchung können die Organe in ihrer Funktion betrachtet und beurteilt werden.
Durchgeführt werden:
Schluckfunktionsuntersuchungen
Speiseröhren-, Magen- oder Darmuntersuchungen
Untersuchungen des venösen Blutsystems (Phlebographie, Venenkatheter, Dialyseshunts)
Untersuchungen von Portsystemen und Ernährungssonden
Darstellung von Fistelgängen (chronische Wundstraßen)
Gelenkdarstellungen (Arthrographie)
Untersuchungen der ableitenden Harnwege bei Kindern (MCU/Miktions-Cyst-Urethrografien)
Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Carl-Neuberg Str. 1
30625 Hannover