
| ist Facharzt für Kinderheilkunde- und Jugendmedizin (Pädiatrie) und Pädiatrische Pneumologie und Allergologie. Gesine Hansen studierte Humanmedizin und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum und der der Charing Cross and Westminster Medical School in London, U.K. Ihre Ausbildung zur Kinderärztin absolvierte sie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dort arbeitete sie wissenschaftlich an neuen Verfahren zur Behandlung der Mukosviszidose. Während eines Forschungsaufenthaltes an der Stanford University in Kalifornien, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde, untersuchte sie die immunologischen Grundlagen allergischer Erkrankungen und arbeitete an der Entwicklung kausaler Konzepte zur Behandlung allergischer Erkrankungen. Aus Stanford kehrte Gesine Hansen nach Deutschland an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg zurück, übernahm dort die Professor für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie und wurde Stellvertretende Klinikdirektorin der Universitäts-Kinderklinik. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützte unter Ihrer Leitung eine Forschergruppe zur Erforschung der immunologischen Grundlagen allergischer Erkrankungen. Gesine Hansen wurde auf Professuren an die Charité in Berlin, die Universität Bonn und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) berufen. Dem Ruf an die MHH auf die Professur für Pädiatrie, Pädiatrische Pneumologie und Neonatologie folgte sie 2005 und wurde dort Klinikdirektorin der Klinik für Pädiatrischen Pneumologie und Neonatologie und Geschäftsführende Direktorin des Zentrums für Kinderheilkunde und Jugendmedizin. Als Klinikdirektorin umfasst Ihr klinischer Verantwortungsbereich neben der Allgemeinpädiatrie (Notaufnahme, Poliklinik) die Pädiatrische Pneumologie, Allergologie, Immunologie, Rheumatologie und Neonatologie in einem großen Level I Zentrum. Die Forschergruppe von Gesine Hansen an der MHH untersucht die immunologischen Grundlagen allergischer Erkrankungen und die Mechanismen der Entstehung von Toleranz gegen Allergene. Ziel ist es, Therapien zur Heilung allergischer Erkrankungen zu entwickeln. Diese Forschungsarbeiten wurden mit verschiedenen Forschungspreisen ausgezeichnet, u.a. dem International Pharmacia Allergy Reserach Award, dem Karl-Hansen-Gedächtnispreis der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie, dem Adalbert-Czerny-Preis der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde oder dem Johannes-Wenner-Preis der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie. Gesine Hansen ist Sprecherin des Sonderforschungspereiches (SFB) 587 "Immunreaktion der Lunge bei Infektion und Allergie". Sie ist Präsidentin der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie, Vorstandsmitglied de Gesellschaf für Pädiatrsche Allergologie und Beiratsmitglied des Nationalen Genomforschungsnetzwerkes (NGFN). An der MHH ist sie gewähltes Mitglied des Senats und der Forschungskommission. |
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