
Indikation:
Personen mit Kontakten zu Patienten mit einer latenten Tuberkulose. In Einzelfällen kann der Test auch als zusätzliche Diagnostik bei Verdacht auf eine aktive Tuberkulose durchgeführt werden.
Materialentnahme und Versand:
Die Röhrchen müssen schnellstmöglichst, spätestens jedoch 16 Stunden nach Blutentnahme hier im Labor sein.
Die Füllmenge von 1 ml (schwarzer Eichstrich) muss eingehalten werden.
Gründliches Mischen ist erforderlich, um die an der Wand anhaftenden Peptide ESAT-6, CFP-10 und TB7.7 in Lösung zu bringen (richtiges Mischen wird durch eine Schaumbildung angezeigt).
Testverfahren:
ELISA (Bestimmung des IFN gamma, welches von TB-spezifischen T-Zellen ausgeschüttet wird). Der Test beruht ebenfalls auf der Messung einer zellvermittelten Immunreaktion bei mit Tuberkulose infizierter Individuen.
Dauer der Bearbeitung des Untersuchungsauftrags:
Durchführung mindestens 1x wöchentlich
Hinweise zur Bewertung:
< 0,35 IU /ml = negativ
≥ 0,35 IU /ml und < 25% des Nullkontrollwertes = negativ
≥ 0,35 IU /ml und ≥ 25% des Nullkontrollwertes = positiv