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Medizinische Hochschule Hannover | Carl-Neuberg-Str.1 | 30625 Hannover | Tel.:(+49) 0511-532-0

Veranstaltungen

 

10.-11. November 2012
Medizinische Hochschule Hannover, Hörsaal G

 

11. Wissenschaftliche Tagung des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte (NISH) und des Instituts für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin (MHH):

 

Rehabilitation und Prävention in der Sport- und Medizingeschichte

 

 

 

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Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Die Tagungsgebühr beträgt €35.

 

Anmeldung / Kontakt:
Dr. Christine Wolters
Institut für Geschichte, Ethik und Philosophie der Medizin
Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1
30625 Hannover
Tel. (0511) 532-4273
E-Mail: wolters.christinemh-hannover.de

 

 

Tagungsprogramm:

 

Samstag, 10. November 2012

 

13:00 Uhr
Begrüßung durch Prof. Dr. Arnd Krüger (NISH)
und Prof. Dr. Brigitte Lohff (MHH)

 

13:20 Uhr  Einführungsvortrag
Noyan Dinçkal (Darmstadt): Gesundheitskonzepte, Körperwissen und Sport im 19. und 20. Jahrhundert

 

Panel I: Sport als Gesundheitsprävention
Moderation: Noyan Dinçkal

 

14:30 – 16:45 Uhr

 

Edith von Arps-Aubert (Bern):
Gymnastik als Prävention. „Künstlerische Körperschulung – Gymnastische Körperbildung – Gymnastik als Menschenbildung“. Die Münchner Gymnastiktagung vom 27.2.1931

 

Angelika Uhlmann (Freiburg):
Reihenuntersuchungen an Studierenden in den 1920er Jahren an der Universität Freiburg

 

Arnd Krüger (NISH):
Die Schonungslose Therapie. Dauerlauf in Prävention und Rehabilitation bei Dr. Ernst van Aaken

 

– Kaffeepause –

 

Panel II: Sport- und Gesundheitspolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus
Moderation: Christine Wolters

 

17:00 – 19:15 Uhr

 

Eva Brinkschulte (Magdeburg):
„Ertüchtigung zum Mutterberuf“ – Weibliche Körperkultur und sportärztliche Professionalisierung in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus

 

Jörn-Arne Riestau (Berlin):
Sport und Sportmedizin im nationalsozialistischen Deutschland - Entwicklung und Gestaltung einer Fachdisziplin unter besonderer Berücksichtigung der Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin

 

Claus Tiedemann (Hamburg):
Sportärzte und „Nationalsozialistische Gesundheitspolitik“

 

– anschließend gemeinsames Abendessen –

 

Sonntag, 11. November 2012

 

Panel III: Integration von Menschen mit Behinderungen
durch Sport
Moderation: Bernd Wedemeyer-Kolwe

 

9:30 – 11:45 Uhr

 

Philipp Osten (Heidelberg):
„Keine Wohltat, sondern Arbeit für verkrüppelte Krieger.“ Die öffentliche Darstellung der „Kriegskrüppelfürsorge“ im Ersten Weltkrieg

 

Petra Fuchs:
„Überwindung der Behinderung durch Sport“ – die Negierung des Körpers als Akt der Teilhabe am NS-Regime

 

Peter Steinkamp (Ulm):
Hirnverletzte und Sport in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg

 

– Mittagspause –

 

Panel IV: Leistungsoptimierung durch Sport
Moderation: Christian Becker

 

12:15 – 14:30 Uhr

 

Tobias Stephan Kaeding (Hannover):
Von der Medico-Mechanik des 19. Jahrhunderts zum modernen Vibrationstraining

 

Heiko Stoff (Braunschweig):
Franz Klose, Kiel: „Auch Glück ist kein Ersatz für Arbeit!“ Das Projekt der Gesundheitsvorsorge als selbstverantwortliche Pflicht zur Leistungsoptimierung, 1930-1970

 

Marcel Reinold (Münster):
Der medizinische Diskurs um anabole Steroide im Sport in der frühen Phase ihres Gebrauchs

 

14:30 Uhr: Schlussworte

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