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Aktuelles

Die HNO-Klinik trauert um ihren ehemaligen Direktor Prof. Lehnhardt


Professor em. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. mult.

                 Ernst Lehnhardt

*26.04.1924      † 01.12.2011


Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande


Professor Lehnhardt war ein Pionier auf dem Gebiet der Cochlea-Implantate. Sein Engagement galt stets den schwerhörigen und gehörlosen Menschen. Unermüdlich war er im Einsatz für die Optimierung der Ergebnisse für seine großen und kleinen Patienten. Von Anfang an wusste er, dass dies eine lebenslange Begleitung bedeutet – dafür hat er sich auch noch im hohen Alter stark gemacht.

Wir werden ihn immer in ganz besonderer Erinnerung behalten!


Im Namen der gesamten Klinik

 


Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz
Direktor der HNO-Klinik und des Deutschen HörZentrums der MHH

 Bone Bridge - Neues Hörimplantat in der HNO-Klinik erstmals eingesetzt

An der HNO-Klinik der MHH ist ein neues Hörimplantat, ein sogenanntes Knochenleitungsimplantat (Bone Bridge) erstmals eingesetzt worden

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 HNO flog aus!

 

Ende August 2011 haben sich 80 MitarbeiterInnen der HNO-Klinik der MHH auf den Weg nach Wolfsburg gemacht. Mit dabei: Klinikdirektor Prof. Prof. h.c. Dr. Thomas Lenarz.


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 Ministerin informiert sich über Biomedizintechnik

Annette Schavan zu Gast im NZ-BMT im Medical Park

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  Antrittsvorlesung PD Dr. Andreas Büchner

Prof. Lenarz gratuliert PD Dr. Andreas Büchner, wissenschaftlicher Leiter im HörZentrum Hannover (HZH), zu seiner Habilitation. Im Rahmen seiner Antrittsvorlesung "Die Entwicklung der Tonaufzeichnung und ihre Bedeutung für die Hörforschung" am 23. Juni 2011 an der Medizinischen Hochschule Hannover betonte der Direktor der HNO-Klinik und des HZH den langjährigen wissenschaftlichen Input Büchners bei der Entwicklung von Cochlea-Implantaten:
"In jedem Cochlea-Implantat steckt ein Stück Büchner!".

   Verbundinstitut für Hör- und Neuroimplantate an der MHH eröffnet

Land fördert VIANNA mit 3,2 Millionen Euro
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat im Medical Park ein neues Institut für Hör- und Neuroimplantate, das Verbundinstitut für Audioneurotechnologie und Nanobiomaterialien (VIANNA) eröffnet...

 

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  2. Hybrid-L-Workshop der Firma Cochlear

Neue Implantate erfordern auch neue Operationstechniken. Die in Zusammenarbeit mit der Firma Cochlear und dem Team um Prof. Lenarz an der HNO-Klinik der MHH entwickelte neue Elektrode Hybrid-L erfordert eine hörerhaltende OP-Technik. Die Hybrid-L-Elektrode ist kürzer und schmaler als die Elektrode eines klassischen Cochlea-Implantats. Sie ist geeignet für Patienten mit einer Hochtontaubheit, d.h. sie hören nur noch die tiefen Töne. Um dieses Restgehör auch zu erhalten und nicht durch eine zu lange und zu dicke Elektrode zu zerstören, wurde in Hannover die hörerhaltende OP-Technik entwickelt. Sie verhindert auch, dass Flüssigkeit aus dem Innenohr austritt, was wiederum das Gehör zerstören würde. HNO-Fachärzte lernen dies in Hannover anhand von Live-Operationen und mittels Übungen an Präparaten.

Nachdem Cochlear bereits deutsche HNO-Fachärzte in der Handhabung des neuartigen Implantats geschult hat, wurden im November 2009 Ärzte aus Frankreich und Nord-Afrika weitergebildet.

  1. Hannoverscher Kurs für endonasale Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie

Am 13. und 14. November 2009 fand in der HNO-Klinik der MHH der erste Kurs für endonasale Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie statt. Unter der fachlichen Anleitung international anerkannter Operateure Prof. Wolfgang Draf (International Neuroscience Institute Hannover), Prof. Barbara Wollenberg (Universitätsklinikum in Lübeck) und Prof. Thomas Lenarz (Direktor der HNO-Klinik und des Hörzentrums Hannover der MHH) konnten sich 20 HNO-Ärzte aus Deutschland und Europa auf dem Gebiet der Nasen- und Nasennebenhöhlenchirurgie fortbilden. Besondere Beachtung fanden hierbei neben der Übertragung von Live-Operationen aus dem OP die Präparationsübungen an anatomischen Präparaten, welche in Zusammenarbeit mit dem anatomischen Institut durchgeführt werden konnten. Dadurch konnten die Teilnehmer ihre Kenntnisse der Nasennebenhöhlenchirurgie festigen und Aspekte in der Therapie auch von seltenen Erkrankungen mit den Operateuren diskutieren. Neueste Operationstechniken und modernste Ausrüstung rundeten den positiven Eindruck bei den Teilnehmern ab und garantierten eine Fortbildungsveranstaltung auf international höchstem Niveau.

 Ideen-Expo 2009

Die HNO-Klinik der MHH, das Hörzentrum Hannover und das Laser Zentrum Hannover waren mit „Neuen Laseranwendungen in der Medizin“ auf der Ideen-Expo vertreten. Vom 5. bis 13. September konnten sich die Besucher – zumeist Kinder und Jugendliche – über die neuen Möglichkeiten des Lasereinsatzes informieren. Denn Laser werden in der Medizin längst nicht mehr nur zum Schneiden von Geweben verwendet. Innovative Techniken eröffnen neue Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie diverser Krankheiten.

Bildgebung mit Laser: Mit Laserlicht können mikroskopische Bilder von lebendem Gewebe erzeugt werden, um zum Beispiel Tumoren schneller erkennen zu können.
Laserstimulation: Durch Stimulation mit Laserlicht können geschädigte Nerven- und Sinneszellen wieder aktiviert werden, um zum Beispiel Schwerhörigkeit und Lähmungen zu behandeln.
Automatisches Schneiden: In Verbindung mit einer hochauflösenden Bildgebung können moderne Laser viel präziser arbeiten als der Chirurg. Der Operateur steuert dabei den Eingriff am Computer.
Zahlreiche Besucher informierten sich über die medizinischen Innovationen: Schüler und Studenten, Wissenschaftsinteressierte aller Altersgruppen aber auch Politiker wie Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff oder Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann besuchten den Stand. Sie alle haben sich die neuen Laseranwendungen erklären lassen; der eine oder andere nutzte auch die Möglichkeit, mit einem bildgebenden Verfahren (der Optischen Cohärenz-Tomographie), sich selbst zu untersuchen.


v. l. n. r.: Prof. Hans Georg Näder (Otto Bock), Sven Balster, Franziska Maser, Prof. Dr. med. Anke Lesinki-Schiedat (alle drei HNO-Klinik und Hörzentrum Hannover der MHH), Dr. Marlena Robin-Winn (Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register) und Christian Wulff (Ministerpräsident des Landes Niedersachsen) auf der Ideen-Expo.

  500,- Euro für den HNO-Förderverein

Die Celler Tinnitus-Selbsthilfegruppe (http://www.tinnitus-selbsthilfegruppe-celle.de/) überreichte Prof. Thomas Lenarz (vertreten durch Oberärztin Anke Lesinski-Schiedat), und Uta Schäfer vom Förderverein der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) 500,- Euro. Klaus Hausmann, Gesundheitsberater und Leiter der Selbsthilfegruppe, sammelte den Betrag mit seiner Gruppe im Rahmen einer Aktionswoche in Celle im vergangenen Jahr. „Wir möchten damit die Arbeit des Hörzentrum Hannover und der HNO-Klinik der MHH für hörgeschädigte Kinder unterstützen.“

Unter dem Motto „Hör mal!“ beteiligten sich 23 Schulen und neun Kindergärten aus der Stadt und dem Landkreis Celle in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Jugendarbeit der Stadt Celle sowie dem Gesundheitsamt des Landkreises Celle von April bis September 2008 an zahlreichen Aktivitäten. Höhepunkt und Abschluss war die Woche des Hörens “Celle hört!“ mit diversen Aktionen in der Celler Innenstadt Ende September, in deren Rahmen auch das Geld gesammelt wurde. „Wir wollten gezielt Kinder und Jugendliche über die Gefahren durch Lärm aufklären. Denn Hörgewohnheiten entstehen früh, und Höreinschränkungen gibt es zunehmend auch bereits bei kleinen Kindern“, betont Hausmann.

Mit Vorträgen, Höraktionen wie die „Hörmeile“, Workshops zum Thema Hören und Zuhören wurde die Celler Bevölkerung informiert. Bei Fragen wie „Wie laut ist der Straßenverkehr?“ oder „Wo ist es in der Stadt leise?“, bei Hörtests vor Ort und Glücksraddrehen wurde dann fleißig gespendet. „Wir freuen uns über die Anerkennung und Unterstützung unserer Arbeit für unsere hörgeschädigten Patienten, und schätzen das ehrenamtliche Engagement“, so Lenarz.

Ansprechpartnerin des HNO-Fördervereins:
Uta Schäfer -Schaefer.Utamh-hannover.de
-> Flyer des Fördervereins

  Otology Update 2009

12th Course on Ear and Temporal Bone Surgery

Vom 24. bis 28. März fand in Hannover der 12. internationale Operationskurs für Ohr-Chirurgie mit praktischen Übungen statt. 24 Teilnehmer aus Albanien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Polen, Rumänien, Russland, und Saudi-Arabien konnten sich sechs Tage lang über die neuesten OP-Techniken informieren. Während immer eine Hälfte der Teilnehmer an Live-OPs die OP-Strategien internationaler, renommierter HNO-Chirurgen kennen lernen konnten, hatte die andere Hälfte die Gelegenheit, Übungen an Felsenbeinen vorzunehmen. Danach wurde getauscht. Zudem wurden Vorträge zu sämtlichen Fachgebieten der Ohr-Chirurgie gehalten. Themen waren unter anderem: Mittel- und Innenohrimplantate wie Cochlea-Implantate oder BAHA, Hirnimplantate wie ABI (Auditory Brainstem Implant) und AMI (Auditory Midbrain Implant), Aukustikusneurinom, Stapesplastiken und Missbildungen.

„Die Attraktivität dieses Kurses liegt darin, dass er weltweit einzigartig ist, was das umfassende Angebot, die Möglichkeiten für praktische Übungen und das internationale Renommé der Operateure aus Europa, Israel und USA betrifft“, betont Prof. Prof. h.c. Dr. med. Thomas Lenarz, Direktor der HNO-Klinik der MHH.