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Hier finden Sie Antworten zu folgenden Fragen:
und folgende Informationen:
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Ein Akustikusneurinom (Schwannom oder auch Neurom genannt) ist ein gutartiger Tumor des 8. Hirnnerven. Er wächst entlang des Nervens zwischen dem Innenohr im Felsenbein und dem Hirnstamm im Schädelinneren.
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Die Ursache ist unbekannt. Nur bei einer kleinen Gruppe von Patienten, die an einer so genannten Neurofibromatose Typ 2 leiden, liegt ein genetischer Defekt vor. Dieser führt in der Regel zu multiplen Neurinomen an verschiedenen Hirnnerven und im Bereich des Rückenmarkes. Meistens haben diese Patienten beiderseitige Akustikusneurinome.
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Diese Tumoren treten mit einer Häufigkeit von 0,79/100 000 Einwohner auf. Sechs Prozent aller primär intracraniellen (innerhalb des Schädels) Tumoren sind Akustikusneurinome.
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Die Erstuntersuchung wird in der Regel von einem HNO-Arzt vorgenommen. Zielführend sind dabei die Audiometrie mit Erstellung eines Ton- und Sprachaudiogramms, einer Impedanzprüfung mit Ableitung der Stapediusreflexe sowie die objektiven audiometrischen Verfahren.
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Die Behandlung des Akustikusneurinoms hängt von der Größe des Tumors, dem Zustand des Gehörs, dem Alter des Patienten und seinem Allgemeinzustand ab. Angestrebt wird primär eine operative Totalentfernung des Akustikusneurinoms bei gleichzeitiger Funktionserhaltung des Gesichtsnerven und des Gehörs. Dieses Ziel kann aufgrund der heute verwendeten mikrochirurgischen Techniken und Einsatz des Operationsmikroskopes, des intraoperativen Monitorings und des Einsatzes spezieller Neuronavigationssysteme, die eine genaue Lokalisation des Tumors erlauben, in den meisten Fällen erreicht werden.
Auch die sog. Abwartende Haltung stellt eine Option da. |