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Lehre

 

Die 9. Novelle der Approbationsordnung stärkt die Verankerung der Rehabilitation in der Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in erheblichem Maße. So wird nun im Medizinstudium auch die Bewältigung von Krankheitsfolgen vermittelt, welches ein Kernthema der Rehabilitation anspricht. In der ärztlichen Prüfung müssen die Studierenden nachweisen, dass sie u.a. die Grundlagen und Grundkenntnisse der Gesundheitsförderung, der Prävention und Rehabilitation beherrschen sowie die Einflüsse von Umwelt, Gesellschaft, Familie und Beruf auf die Gesundheit bewerten können.

Die Koordinierungsstelle Angewandte Rehabilitationsforschung beteiligt sich an der Ausarbeitung eines Lehrkonzeptes in der Physikalischen Medizin und Rehabilitation (PMR) an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ziel ist die Integration rehabilitationsspezifischer Inhalte und Forschungsergebnisse in das Medizinstudium.
Den Studierenden der Medizin sollen ein Einblick in die Rehapraxis sowie Möglichkeiten zur Beteiligung an rehablilitationswissenschaftlichen Forschungsprojekten gegeben werden.
Das Konzept sieht die folgenden Lehraktivitäten vor:

  • Eine Einführung in die Rehabilitation im Propädeutikum (erstes Studienjahr im Modellstudiengang)
  • Beteiligung am Untersuchungskurs sowie dem Block "Prävention" im ersten klinischen Studienjahr
  • Querschnittsbereich „Rehabilitation, Physikalische Medizin, Naturheilverfahren (RPMN) als 14-tägigen Blockunterricht mit einem hohen Anteil an praktischer Lehre
  • Ein Angebot von Wahlpflichtfächern in diesem Gebiet
  • Schaffung der Möglichkeit der Ableistung des Praktischen Jahres in Rehabilitationskliniken