

An der MHH besteht für betroffene die Möglichkeit, sich in der Interdisziplinären Prostatasprechstunde beraten zu lassen oder eine zweite Meinung einzuholen. Angesprochen werden hauptsächlich Männer, bei denen erstmalig ein Prostatakarzinom diagnostiziert wurde. Darüber hinaus finden jedoch auch Patienten mit lokal fortgeschrittener oder metastasierter Erkrankung ihren Weg zu uns. Letztere erkundigen sich oft nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten (Chemotherapie, schmerzlindernde Strahlentherapie, medikamentöse Schmerztherapie). Während der Sprechstunde, bei der oft die Partnerinnen oder Angehörige der Patienten anwesend sind, erfolgt ein Beratungsgespräch zusammen mit dem Radioonkologen (Prof. Dr. med. Karstens). Die Sprechzeiten sind dienstags ab 13 Uhr, und es wird bei der Terminvergabe darauf geachtet, dass pro Patient ausreichend Zeit für das Gespräch besteht. Im Beratungsgespräch selbst werden wichtige Behandlungsaspekte, wie Ablauf und Planung der Behandlung, typische Risiken und Nebenwirkungen, Ängste der Patienten sowie Aspekte der Lebensqualität berücksichtigt. An der MHH werden alle modernen Formen der Behandlung angeboten. Sie umfassen die operative Therapie (radikale Prostatektomie, offen als auch laparoskopisch) sowie die Strahlentherapie (externe Strahlentherapie, Brachytherapie). Sollte sich der Patient zu einer Therapiemodalität entscheiden, so können Termine direkt vergeben werden.