
Die Klinik für Kardiologie und Angiologie führt in Zusammenarbeit mit der Klinik für HTTG-Chirurgie bei Risikopatienten den interventionellen Aortenklappenersatz durch. Diese neue Methode kann in Herzkathetertechnik bei Patienten mit schwerer Aortenklappenstenose angewandt werden. Der Eingriff ist damit v.a. für ältere Patienten eine Therapieoption, die möglicherweise nicht operabel sind, oder bei denen das Operationsrisiko zu hoch erscheint. In der interdisziplinären Sprechstunde von Kardiologen und Herzchirurgen können Patienten und Befunde gesichtet werden, um zu klären, ob der Patient/die Patientin am ehesten für einen interventionellen oder doch für einen operativen Aortenklappenersatz geeignet ist. Für Pat. mit schwerer pAVK kann gegebenenfalls der transapikale Aortenklappenersatz eine minimalinvasive Therapieoption darstellen. Wir richten uns in unseren Empfehlungen nach den Empfehlungen der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (Eur Heart J. 2008 (11):1463-70).
Anmeldung unter: Tel. 0511-532-2532
Ansprechpartner:
PD Dr. med. J. Widder (Kardiologie und Angiologie)